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Für Fahrdienste im Behindertentransport

Behindertenfahrdienst planen, ohne dass am Morgen ein Rollstuhlplatz fehlt.

Vermo ist die Dispositionssoftware für Fahrdienste, die Menschen mit Behinderung zur Werkstatt, zur Förderschule, zur Tagesförderstätte und zum Arzt fahren. Rollstuhl, Elektrorollstuhl und Rollstuhlumsetzer sind drei verschiedene Plätze mit drei verschiedenen Ladezeiten. Vermo rechnet mit diesem Unterschied, statt jeden Fahrgast als einen Sitz zu zählen.

Rollstuhlarten getrennt geführt
Kapazität vor der Zuweisung geprüft
Ladezeiten in der Tourenplanung

Was den Rollstuhltransport von jeder anderen Tour unterscheidet

Nicht die Strecke. Die Frage, ob dieses Fahrzeug an diesem Tag diesen Fahrgast überhaupt aufnehmen kann, und wie lange das Ein- und Aussteigen dauert.

Drei Rollstuhlarten, drei Ladezeiten

Rollstuhl, Elektrorollstuhl und Rollstuhlumsetzer sind im System eigene Platzarten. Für Rollstuhl und Rollstuhlumsetzer hinterlegen Sie eigene Standard-Ladezeiten in Minuten, und die Tourenplanung rechnet damit. Ein Halt mit Rampe ist danach kein Halt mit zwei Minuten Puffer, sondern der Halt, der er ist.

Variable Plätze, die nur einmal zählen

Viele Kleinbusse haben Plätze, die wahlweise Sitz oder Rollstuhlstellplatz sind. Vermo führt sie als variabel: die freien Sitzplätze und die freien Rollstuhlplätze eines Fahrzeugs lassen sich nicht gleichzeitig ausschöpfen, und die Anzeige sagt das, statt eine Kapazität zu behaupten, die es so nie gab.

Kapazität prüft das System, nicht der Kopf

Wer eine Tour einem Fahrzeug zuweist, bekommt vorher die Rechnung: so viele Sitz- und Rollstuhlplätze braucht diese Tour, so viele sind frei. Auch die Optimierung meldet ein Fahrzeug mit zu wenigen Rollstuhlplätzen als Konflikt, statt die Tour stillschweigend zu planen.

Heute ausnahmsweise anders

Ein Fahrgast fährt an diesem einen Tag ohne Rollstuhl, oder umgekehrt. Das wird als Abweichung an der einzelnen Fahrt gesetzt, wahlweise gleich für die Gegenfahrt desselben Tages, und die Stammdaten bleiben, wie sie sind. Die Fahrt trägt sichtbar den Hinweis, dass sie abweicht.

Begleitung belegt einen Platz

Eine Begleitperson ist kein Vermerk im Bemerkungsfeld, sondern in der Planung ein zusätzlicher Sitzplatz. Bringt der Fahrgast seine eigene Begleitung mit, zählt sie genauso. Gehhilfen werden mitgeführt, damit der Stauraum nicht am Fahrtag zum Thema wird.

Rolli und E-Rolli getrennt abgerechnet

Am Tarif des Kostenträgers hängt die Beförderungsart. Rollstuhl und Elektrorollstuhl sind dort eigene Positionen mit eigenen Preisabmachungen, ebenso die Frage, ob die Begleitung im Preis enthalten ist. Was gefahren wurde, steht am Monatsende so in der Abrechnung, wie es vereinbart war.

Fachwissen zum Behindertenfahrdienst

Rollstuhlsicherung, Begleitung, Kostenträger und Datenschutz, belegt an Normen, Sozialgesetzbuch und Gerichten statt an Anbieter-Blogs.

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Häufige Fragen aus dem Behindertentransport

Was Fahrdienste vor dem ersten Gespräch wissen wollen.

Eine Software für Behindertenfahrdienste plant Fahrten, bei denen der Platz im Fahrzeug die knappe Größe ist und nicht die Zeit. Sie führt zu jedem Fahrgast, welche Art von Platz er braucht, welche Begleitung dazugehört und wie lange das Ein- und Aussteigen dauert. Aus diesen Angaben entstehen Touren, deren Fahrzeuge tatsächlich passen, und am Monatsende eine Abrechnung, die nach Beförderungsart getrennt ist.

Ja, das sind drei getrennte Platzarten. Der Unterschied ist kein Etikett: Ein Elektrorollstuhl braucht andere Sicherung und anderen Platz als ein Faltrollstuhl, und ein Rollstuhlumsetzer wird ins Fahrzeug umgesetzt, statt darin zu bleiben. Für Rollstuhl und Rollstuhlumsetzer lassen sich eigene Standard-Ladezeiten hinterlegen, die in die Routenplanung einfließen.

Über einen Sitzplan je Fahrzeugtyp. Ein Platz ist darin fester Sitz, fester Rollstuhlplatz oder variabel. Variable Plätze zählen in beide Kapazitäten hinein, aber nur einmal: Vermo weist die freien Sitzplätze und die freien Rollstuhlplätze getrennt aus und sagt dazu, dass beide nicht gleichzeitig ausgeschöpft werden können. Ändert sich der Fahrzeugtyp, lassen sich die betroffenen Fahrzeuge in einem Schritt nachziehen.

Das wird als Abweichung an dieser einen Fahrt gesetzt. Es gibt drei Zustände: wie in den Stammdaten hinterlegt, heute mit Rollstuhl, heute ohne Rollstuhl. Der dritte ist bewusst etwas anderes als der erste. Die Abweichung lässt sich auf die Gegenfahrt desselben Tages mitschreiben und ist an der Fahrt sichtbar markiert, damit später niemand rätselt, warum die Kapazität an diesem Tag anders gerechnet wurde.

Ja, immer. Ob der Fahrdienst die Begleitung stellt oder der Fahrgast seine eigene mitbringt, ändert an der Kapazität nichts: Es ist ein zusätzlicher Sitzplatz in der Planung. Ob der Kostenträger eine gestellte Begleitung bezahlt und für welchen Zeitraum, steht getrennt davon an der Bewilligung.

Der Behindertenfahrdienst befördert sitzend oder im Rollstuhl, meist zu wiederkehrenden Zielen wie Werkstatt, Schule oder Tagesförderstätte, und braucht dafür kein medizinisches Personal. Qualifizierter Krankentransport mit Krankentransportwagen, Tragestuhl oder Liegendbeförderung ist eine andere Leistung mit anderer Genehmigung. Vermo deckt den Behindertenfahrdienst und sitzende Krankenfahrten ab, den qualifizierten Krankentransport nicht.

Zeigen Sie uns Ihren schwierigsten Tag

Den, an dem zwei Elektrorollstühle, ein Umsetzer und eine Begleitung in einen Bus mit vier variablen Plätzen sollen. Wir bauen ihn im Gespräch nach, mit Ihren Fahrzeugen und Ihren Ladezeiten. Danach wissen Sie, ob es zu Ihrem Betrieb passt.